BFR Dr. Wolfgang Schober

Jahresbericht RC-SF und RC-SL

ZDF.....Zahlen, Daten, Fakten

 

Arbeit im Bundesfachreferat:

.) ständiger Kontakt zur Wettbewerbsszene als Punkterichter oder                   

   Teilnehmer an Wettbewerben oder als Besucher

.) Vorbereitung zur ÖM der Klasse RC-SL im Jauntal/Kärnten.    

.) Es wurde die neue Info-Plattform auf ww.prop.at genutzt und ständig mit  

Daten gefüllt. Ein besonderer Dank gilt Josef Eferdinger für seine tatkräftige Unterstützung.

.)  Ständige Beobachtung der Ausschreibungen und Ergebnislisten von

    Wettbewerben auf prop.at - Kontrolle bzw. Ergänzung derselben.

.)  Verfassen von Berichten für die Zeitschrift PROP

.)  Abhaltung der Bundesfachausschusssitzung und Protokollerstellung

.)  Pflege der MSO und des Punkterichterleitfadens

 

 

Wettbewerbe:

RC-SF: Es wurden 6 nationale Wettbewerbe und 6 Landesmeisterschaften durch-

geführt. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl lag hier bei 14 bzw. bei 8 Piloten. Wegen des abwechslungsreichen und kurzweiligen Flugprogramm wird RC-SF in Österreich gut angenommen – ein Garant für hohe Teilnehmerzahlen.

 

RC-SL: Das absolute Highlight war die Österreichische Meisterschaft im Jauntal in

Kärnten (siehe dazu auch den Kurzbericht im Anhang). 12 Teams (22 Piloten) kämpften hier bei durchaus anspruchsvollen Bedingungen um den Einzelsieg. Mit Schober/Tengg, Hofmeister/Kolle und Winkler/Stöllinger gab es auch verdiente Sieger.

Der MFC Jauntal feierte bei der ÖM auch gleichzeitig sein 40-jähriges Bestandsjubiläum, was in einer besonderen Gastfreundschaft seinen Niederschlag fand.

 

Der aus 4 Teilbewerben bestehende Österreich Pokal wurde nun schon zum

32.Mal ausgetragen. Die Seriensieger Martin Winkler/Karl Stöllinger konnten die begehrte Trophäe nun schon zum 14.Mal nach Salzburg holen. Neben der ÖM waren bei den 3 nationalen Bewerben durchschnittlich 9 Teams am Start während bei den 3 Landesmeisterschaften durchschnittlich 4 Teams antraten.

Das Flugprogramm ist beim Seglerschlepp aufwändiger und auch die Team-findung stellt eine Hürde dar. Alles Gründe die einer höheren Teilnehmerzahl bei Wettbewerben entgegenstehen.

 

Zukunft : Einige Veranstalter haben schon einen positiven Bescheid der ACG zur

Höhenüberschreitung, was zu einer Beruhigung der Szene beiträgt. Damit ist nicht nur der eigentliche Wettbewerb sondern auch das Training abgesichert. Die Flugprogramme wurden ja schon längst so abgeändert, dass man mit 300m Höhe das Auslangen findet bzw. finden muss.

Es soll nicht verschwiegen werden, dass es schon Jahre mit mehr Zulauf zu meinen Wettbewerbsklasse gegeben hat. Vielleicht ist es eine Zeiterscheinung, dass die Modellflieger sich nicht mehr den Strapazen des Trainings und des Besuches von Wettbewerben aussetzen wollen. Schade ist es aber allemal, denn das eigene Flair solcher Veranstaltungen mit den unterschiedlichsten Großseglern/Schleppmaschinen am Start übt eine besondere Faszination aus.

 

 

Kurzbericht zur ÖM der Klasse RC-SL in St.Stefan im Jauntal

am  17. und 18.8.2019

 

Nennung/Teilnahme:

Von den genannten Teams sind 2 nicht angetreten, sodass schlussendlich 12 Mannschaften (22 Piloten) an der ÖM teilgenommen haben.

Bundesländerverteilung der Teams : 6 x Kärnten, je 2 x Salzburg und Steiermark und je 1 x Ober- und Niederösterreich.

Witterung :

Die ganzen 2 Tage über herrschte spätsommerliches Schönwetter mit Temperaturen bis zu 30 Grad. Auf Grund dieser Wetterlage hatten die Piloten aber manchmal mit thermischen Einflüssen und Turbulenzen zu kämpfen.

Modellflugplatz:

Die Vereinsmitglieder des MFC-Jauntal hatten ihren Flugplatz perfekt vorbereitet und gleichzeitig auch ihr 40-jähriges Bestandsjubiläum gefeiert. Die Verköstigung und alle konsumierten Getränke der ÖM-Teilnehmer waren deshalb beide Tage gratis und so wurde die ÖM zum absoluten Saisonhöhepunkt. Weiter getoppt wurde die ÖM durch die Anwesenheit von BSL und Vizepräsident DI Christian Faymann der sich den ganzen Samstag Zeit für diese Veranstaltung und dieses Jubiläum genommen hatte.

Ablauf der ÖM:

Die Meisterschaft wurde völlig stressfrei unter der Leitung von Hannes Mori durchgezogen und an der Spitze waren neben bekannten Teams auch zwei „neue“ Mannschaften zu sehen. Wie in dieser Szene üblich gab es weder Proteste noch Unstimmigkeiten und es war ein Fest für alle Seglerschlepper.

Ergebnis:

  1. Wolfgang Schober/Karl Tengg  K
  2. Rene Hofmeister/Erich Kolle  K
  3. Martin Winkler/Karl Stöllinger  S
  4. Axt Gerald/Marco Gsenger  S
  5. Andreas Geistberger/Herwig Hillbrand Stmk